HOBBYFUNK die Nachrichten " Hobbyfunk - News 
Letztes Update:  23.02.2017

02.02.2017 CIA öffnet ihr Archiv - auch Funk-Dokumente vorhanden 
09.02.2017 "BazookaStick": Handgefertigte CB-Antennen "Made in Germany" 
16.02.2017 DARC: Gebührenerhebung für Funkstörungsbearbeitung "ausgesetzt" 
16.02.2017 DJ5IL zum EMV-Schutzanspruch von Rundfunk und Amateurfunk 
16.02.2017 Mehr als zwei Drittel der Funkamateure ohne "Selbsterklärung "... 
23.02.2017 Aufregung um "Funk-Puppe" als Abhörgerät... 
23.02.2017 CB-Vereinigung AFD tagte in Aachen  
23.02.2017 BNetzA zur Logbuchpflicht und der Bedeutung von "Hinweisen"  
23.02.2017 HAARP ist wieder in Betrieb  


02.02.2017 CIA öffnet ihr Archiv - auch Funk-Dokumente vorhanden 

Die amerikanische Central Intelligence Agency (CIA) hat große Teile ihre Archivs öffentlich zugänglich gemacht. Es handelt sich um rund 12 Millionen Seiten, die älter als 25 Jahre sind.

Der Großteil der CIA-Dokumente bezieht sich naturgemäß auf politische Vorgänge im Zusammenhang mit der damaligen UdSSR und deren "Satelliten-Staaten". Bei Eingabe von Suchwörtern wie z.B. "Amateur Radio" oder "German Radio" finden sich jedoch auch Dokumente, die einen Bezug zur Funktechnik haben.

Die Palette der Dokumente reicht beispielsweise von Ablichtungen harmloser CB-Funk-Magazine über Sicherheitsaspekte von Ausländern im amerikanischen Amateurfunk, Informationen über die Produktion von Rundfunkempfängern in der DDR oder technische Spezifikationen von DDR-Navigationssystemen, die von der UdSSR bestellt wurden, bis zu Hinweisen, dass von der DDR-Regierung der Auftrag erging, den gesamten Funkverkehr westdeutscher Funkamateur systematisch auszuwerten, vermutlich um Informationen über deren technische Möglichkeiten zu erlangen.

Angesichts der Fülle des Materials ist es hier unmöglich, die Themenvielfalt der CIA-Dokumente auch nur ansatzweise darzustellen.

Die CIA-Datenbank kann unter www.cia.gov/library/readingroom erreicht werden.



09.02.2017 "BazookaStick": Handgefertigte CB-Antennen "Made in Germany" 

Handgefertigte CB-Funk-Antennen "Made in Germany" bieten zwei Hobbyfunker der CB-Interessengemeinschaft HNDX unter der Bezeichnung "BazookaStick" an.

Der "BazookaStick" ist ein endgespeister vertikaler Halbwellendipol. Die Antenne ist kein industriell hergestelltes Massenprodukt. Vielmehr wird jede Antenne nach Eingang der Bestellung einzeln von Hand gefertigt und - so die Hersteller - "messtechnisch optimiert". Kundenwünsche können berücksichtigt werden.

Die Antenne wird als Drahtantenne zum Aufhängen zu Preisen ab 50 Euro oder zusammen mit einem 7,5-Meter-GFK-Teleskopmast, Bodendübel und Mantelwellensperre ab 90 Euro angeboten.

Weitere Infos zum "BazookaStick" gibt's im Internet unter www.bazookastick.de



16.02.2017 DARC: Gebührenerhebung für Funkstörungsbearbeitung "ausgesetzt" 

Einer Meldung des Deutschen-Amateur-Radio-Clubs (DARC) vom 8. Februar 2017 zufolge hat die BNetzA die Erhebung von Gebühren für die Bearbeitung von Funkstörungen "ausgesetzt, bis letzte Fragen mit dem Finanzministerium geklärt sind".

Vorausgegangen seien Überlegungen, dass diese Gebühren nach dem Inkrafttreten des neuen EMVG auch dem Melder einer Funkstörung in Rechnung gestellt werden könnten, wenn der Verursacher der Störung nicht ermttelt werden kann.

In einem (in der DARC-Meldung nicht näher bezeichneten) "Gespräch zwischen BNetzA und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)" sei man aber "zu der Erkenntnis gekommen, dass dies dem eigentlichen Auftrag der Störungsbearbeitung zuwiderläuft". Man möchte daher "wieder auf die alte Regelung zurückkommen".

Der Hintergrund:

Die "alte Regelung" war in § 17 (1) des "alten" EMVG festgelegt. Sie besagte u.a., dass die BNetzA Gebühren und Auslagen erhebt für "Maßnahmen zur Störungsermittlung oder -beseitigung (...) gegenüber den Betreibern von Betriebsmitteln, die schuldhaft entgegen den Vorschriften [des EMVG] betrieben werden."

Auch im ersten Entwurf des neuen EMVG war dieser Passus praktisch wortgleich vorhanden (dort in § 22).

Im tatsächlich am 22. Dezember 2016 in Kraft getretenen neuen EMVG ist "schuldhaftes" Handeln als Voraussetzung für die Gebührenerhebung nicht mehr enthalten. Dort wird in § 31 lediglich allgemein auf die jährlichen EMV-Beiträge verwiesen, "soweit nicht bereits Gebühren und Auslagen nach der Besonderen Gebührenverordnung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie nach § 22 Absatz 4 des Bundesgebührengesetzes erhoben werden". 

Diese "Besondere Gebührenverordnung" existiert der genannten Form noch(?) nicht. Die einzige Rechtsverordnung für die Erhebung von Gebühren und Auslagen nach EMVG (und FTEG) ist die sog. "EMV-FTEKostV" aus dem Jahre 2013. Diese Verordnung ist nach wie vor in Kraft. Sie enthält unter den Punkten H und I auch Gebührenrahmen für die Störungsbearbeitung bei "schuldhaftem Verstoß" gegen EMV-Bestimmungen. Diese Verordnung bezieht sich jedoch noch auf Paragraphen des "alten" EMVG.

Offenbar besteht derzeit in der BNetzA bzw. im Ministerium Unsicherheit darüber, auf welcher Rechtsgrundlage Gebühren und Auslagen für die Störungsbearbeitung erhoben können.



16.02.2017 DJ5IL zum EMV-Schutzanspruch von Rundfunk und Amateurfunk 

Der Funkamateur Karl Fischer, DJ5IL, hat einen Beitrag mit dem Titel "Schutzanspruch und Schutzkriterien des Rundfunk- und Amateurfunkdienstes" veröffentlicht.

DJ5IL bemängelt darin in erster Linie, dass sich der Anspruch auf Schutz vor elektromagnischen Störungen, der sich aus internationalen Regelwerken wie der VO Funk und der europäischen "EMV-Richtlinie" 2014/30/EU ergibt, seiner Auffassung nach in Deutschland vom Gesetzgeber, von der Verwaltung und von Gerichten nicht richtig umgesetzt wird.

DJ5IL hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach zu diesem Thema geäußert, zuletzt im September 2016 in Form einer Petition zum EMVG (das Funkmagazin berichtete).

Der Beitrag "Schutzanspruch und Schutzkriterien des Rundfunk- und Amateurfunkdienstes" von DJ5L kann im Internet unter http://cq-cq.eu/DJ5IL_rt009.pdf heruntergeladen werden.



16.02.2017 Mehr als zwei Drittel der Funkamateure ohne "Selbsterklärung "... 

Der Bundesnetzagentur (BNetzA) liegen zur Zeit 19133 Anzeigen ortsfester Amateurfunkanlagen nach § 9 BEMFV (sog. "Selbsterklärungen") vor. Das teilte die Behörde dem Funkmagazin am 10. Februar 2017 auf Anfrage mit.

In § 9 BEMFV ist festgelegt, dass Betreiber ortsfester Amateurfunkanlagen mit einer Strahlungsleistung ab 10 Watt EIRP der BNetzA anzeigen müssen, dass die Anlage die Grenzwerte zum Schutz von Personen in elektromagnetischen Feldern einhält.

Angesichts von derzeit rd. 65.000 Funkamateuren mit deutschem Individualrufzeichen lässt die Zahl von 19133 Anzeigen den Schluss zu, dass mehr als zwei Drittel der deutschen Funkamateure entweder 
- keine ortsfeste Amateurfunkanlage betreiben,
- eine Anlage an einem Antennenstandort betreiben, für den eine kostenpflichtige Standortbescheinigung der BNetzA vorliegt,
- eine ortsfeste Amateurfunkanlage mit einer Strahlungsleistung von weniger als 10 Watt EIRP betreiben, oder
- eine anzeigepflichtige Anlage betreiben, diese aber entgegen § 9 BEMFV nicht angezeigt haben.

Bereits im September 2013 hatte sich das Funkmagazin mit diesem Thema befasst. Damals lagen der BNetzA 21.958 "Selbsterklärungen" vor - bei rd. 70.000 Funkamateuren. Die Quote hat sich also seitdem kaum verändert.



23.02.2017 Aufregung um "Funk-Puppe" als Abhörgerät... 

Stellt eine sprachgesteuerte Spielzeugpuppe, die per Funk (Bluetooth) an ein Smartphone angebunden, ist, eine verbotene ("getarnte") Sendeanlage gemäß § 90 des Telekommunikationsgesetzes (TKG) dar? Mit dieser Frage hat sich ein studentischer Mitarbeiter der Universität des Saarlandes in einem Rechtsgutachten befasst.

Es geht um die Puppe "My friend Cayla", die in Deutschland von der Nauheimer Firma "Vivid" vertrieben wird. Die Puppe "kommuniziert" mit dem spielenden Kind, indem sie Fragen des Kindes mit einem im Puppenkörper integrierten Mikrofon aufnimmt und per Bluetooth an ein Smartphone weiterleitet, dort mittels einer App via Internet auswertet und entsprechend "beantwortet".

§ 90 TKG verbietet u.a. den Verkauf und Besitz(!) von Sendeanlagen, die "ihrer Form nach einen anderen Gegenstand vortäuschen oder mit Gegenständen des täglichen Gebrauchs verkleidet sind und auf Grund dieser Umstände oder auf Grund ihrer Funktionsweise in besonderer Weise geeignet und dazu bestimmt sind, das nicht öffentlich gesprochene Wort eines anderem von diesem unbemerkt abzuhören".

Der besagte studentische Mitarbeiter vertritt in seinem Gutachten die Auffassung, dass die Puppe das Tatbestandsmerkmal der "Sendeanlage" erfüllt und dass eine "Tarnung der Sendeanlage" vorliegt. Was die "Bestimmtheit" zum Abhören angeht, so sei das vom Hersteller der Puppe verfolgte Ziel wohl nicht das Abhören des nicht-öffentlich gesprochenen Wortes. Jedoch dürfe nicht vergessen werden, "dass der Hersteller durch Design und Konstruktion der Puppe breite Missbrauchsmöglichkeiten einräumt und deshalb eine Funktion zum unbemerkten Abhören im Funktionsumfang der Puppe enthalten ist". Im Hinblick auf den Schutz der Privatsphäre des Bürgers und das erhebliche Missbrauchspotential der Puppe sei eine weite Auslegung des Bestimmtheits-Begriffs geboten. Die Puppe sei damit als verbotene Sendeanlage einzuordnen.

Offensichtlich hat sich auch die Bundesnetzagentur dieser Auffassung im Wesentlichen angeschlossen. Einer Pressemitteilung zufolge zieht die Behörde die Puppe aus dem Verkehr und will weiteres "interaktives Spielzeug" überprüfen. Ein Vorgehen gegen Besitzer der Puppe sei nicht geplant, Daten von Käufern seien bei den Händlern nicht abgefragt worden.

Update vom 18.02. 2017:

Mittlerweile hat sich auch der Hersteller der Puppe zu Wort gemeldet. Gegenüber dem IT-Portal "Golem" erklärte er, die Puppe verstoße "in keiner Weise" gegen § 90 TKG. Dieser Paragraf verlange - "für einen Verstoß neben anderen Voraussetzungen ausdrücklich, dass das betreffende Gerät in besonderer Weise dazu bestimmt ist, das nicht öffentlich gesprochene Wort unbemerkt abzuhören - und dass dieser Zweck sogar der einzige Zweck des Gerätes ist, es also von vornherein keinem anerkennenswerten Zweck dient". Dass dies für Puppe "Cayla" nicht zutrifft, sei eindeutig.

Die Auffassung der Bundesnetzagentur - so der Hersteller weiter - sei daher aus seiner Sicht nicht haltbar. Ein Verkaufsverbot der Puppe entbehre jeder rechtlichen Grundlage. Man wolle den Fall so schnell wie möglich klären und beabsichtige hierfür, "die Fragestellung gerichtlich prüfen zu lassen".

Der Verbraucher solle darüber aufgeklärt werden, dass es keinen Anlass gebe, die Puppe zu zerstören oder wegzugeben. Sie sei kein Spionagegerät und könne "im Einklang mit der Gebrauchsanleitung in jeder Hinsicht sicher benutzt werden".



23.02.2017 CB-Vereinigung AFD tagte in Aachen  

Am 19. Februar 2017 fand in Aachen die Bundesdelegiertenversammlung der "Arbeitsgemeinschaft Funk 11-Meter-Band-Amateure Deutschland e.V." (AFD) statt.

Der IT-Journalist Henning Gajek, der selbst Beisitzer im AFD-Vorstand ist, war vor Ort und berichtete auf www.cb-lounge.de über die Veranstaltung. Daher hier nur eine kurze Zusammenfassung:

Anwesend waren rd. 12 Personen. Die verbandstechnischen Formalien verliefen unspektakulär: Die Vorstandsmitglieder wurden entlastet, der Bundesvorstand einstimmig wiedergewählt.

Eine Änderung des Namens und damit des Kürzels "AFD", um Verwechslungen mit der Partei "AfD" (mit kleinem "f") zu vermeiden, wurde nach kurzer Diskussion abgelehnt: zu kompliziert und teuer.

Die AFD ist Mitglied des CB-Dachverbandes DAKfCBNF. Es ist zu erwarten, dass sich der DAKfCBNF in absehbarer Zeit auflösen wird, weil der Verband neben der AFD nur noch über zwei weitere Mitglieder verfügt (IGDFS und Elbe-Weser-Runde), von denen schon seit längerer Zeit keine keine Aktivität mehr ausgeht. Zur Auflösung ist eine Mitgliedersammlung des DAKfCBNF erforderlich, auf der die Auflösung beschlossen wird. Wann damit zu rechnen ist, ist unklar.

Die AFD wird auf jeden Fall ihre Arbeit fortsetzen. Weitere Infos zur Arbeit des Vereins gibt's im Internet unter http://afd.mailes.de



23.02.2017 BNetzA zur Logbuchpflicht und der Bedeutung von "Hinweisen"  

Das Führen eines "Logbuchs" ist bei einer Jedermannfunkanwendung wie dem "Freenet" nicht erforderlich. Das erklärte die Bundesnetzagentrur (BNetzA) gegenüber der Redaktion der Zeitschrift "Funkamateur" auf Anfrage.

Anlass für die Anfrage war ein Passus in der "Freenet"-Allgemeinzuteilung. Darin heißt es unter Punkt 6 der "Hinweise":

"Der Bundesnetzagentur sind gemäß § 64 TKG auf Anfrage alle zur Sicherstellung einer effizienten und störungsfreien Frequenznutzung erforderlichen Auskünfte über das Funknetz, die Funkanlagen und den Funkbetrieb, insbesondere Ablauf und Umfang des Funkverkehrs, zu erteilen. Erforderliche Unterlagen sind bereitzustellen".

Einige Funkfreunde meinten, dass sich aus diesem Passus eine Art Aufzeichnungspflicht über Ablauf und Umfang des Funkverkehrs ergibt.

Die BNetzA stellte klar:

"Der 'Hinweis 6' in der Verfügung 54/2016 [gemeint ist die "Freenet"-Allgemeinzuteilung -Red.] findet sich in zahlreichen Allgemeinzuteilungen der Bundesnetzagentur. Bei den Hinweisen handelt es sich nicht um mit der Allgemeinzuteilung getroffene Regelungen und Bestimmungen. Insbesondere handelt es sich nicht um Frequenznutzungsbestimmungen.

Vielmehr weisen die Hinweise auf neben den konkreten Regelungen und Bestimmungen der Allgemeinzuteilung bestehende und gegebenenfalls anzuwendende oder zu beachtende Gesetze oder Verordnungen´hin.

Die nach dem Telekommunikationsgesetz (TKG) bestehende Auskunftspflicht besteht insoweit, als sich das aus den Bestimmungen ableiten lässt. Beim Kurzstreckenfunk betrifft dies beispielsweise Informationen über die verwendeten Funkgeräte, Antennen und gegebenenfalls Dokumente ('Unterlagen'), aus denen in Zweifelsfällen hervorgeht, ob die Geräte in Deutschland betrieben werden dürfen.

Von Interesse können beispielsweise Auskünfte darüber sein, ob in analoger oder digitaler Art gesendet wird, oder über auffällige Aussendungen , die im Rahmen von Störungsbearbeitungen registriert wurden.

Das Führen eines 'Logbuchs' ist nicht erforderlich . Auskünfte zu Art und Umfang des Funkverkehrs können hingegen bei sicherheitsrelevanten und - unter bestimmten Bedingungen - bei professionellem Einsatz gefordert werden."

(Fettung durch uns)

Der eingangs erwähnte Hinweis ist wortgleich auch in der PMR446-Allgemeinzuteilung enthalten.

Die Klarstellung der BNetzA, dass es sich bei "Hinweisen" in Frequenzzuteilungen nicht um Frequenznutzungsbestimmungen´handelt, ist auch hinsichtlich der Bewertung der 
"Hinweise" in der CB-Funk-Allgemeinzuteilung von Bedeutung.



23.02.2017 HAARP ist wieder in Betrieb  

Verschwörungstheoretiker können ihren Aluhut wieder aufsetzen: HAARP ist wieder in Betrieb. :-)

Das geophysikalische Institut der Universität von Alaska Fairbanks (UAF) hat am 19. Februar 2017 damit begonnen, mit der in Alaska gelegenen HAARP-Forschungsanlage Experimente durchzuführen. Das gab die Universität am 10. Februar 2017 in einer Pressemitteilung bekannt

Dazu gehören z.B. eine Studie über atmosphärische Effekte auf die Satellit-zu-Boden-Kommunikation, Überhorizont-Radar-Experimente sowie die Schaffung einer "künstlichen Aurora", die mit einer dafür sensibilisierten Kamera fotografiert werden kann.

Außerden werden Aussendungen auf Kurzwelle im Frequenzbereich 2,7 bis 10 MHz durchgeführt. Dem Blog "The SWLing Post" zufolge fanden bereits am.20. und 21. Februar Aussendungen auf 2,8 und 3,3 MHz in AM zur Veranschaulichung des sog. Luxemburgeffekts statt.

Weitere (englischsprachige) News und Termine können auf der Website http://gi.alaska.edu/haarp und der Facebook-Seite www.facebook.com/UAFHAARP abgerufen werden.

Die HAARP-Anlage wurde ursprünglich von der US Air Force, der US Navy sowie der DARPA, einer Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums, betrieben. Im Mai 2013 wurde der Betrieb teilweise eingestellt; bis Ende 2014 sollte die endgültige Stillegung erfolgen. Im August 2015 übernahm jedoch die UAF die Anlage und kündigte eine Wiederaufnahme des Betriebes für Anfang 2017 an (das Funkmagazin berichtete).

HAARP ist schon seit Jahren Gegenstand konfuser Verschwörungstheorien, die der Anlage geheimnisvolle Fähigkeiten zuschreiben - von Wetterbeeinflussung über Erdbebenerzeugung bis Gedankenkontrolle der Bevölkerung - die aber aus wissenschaftlicher und physikalischer Sicht jeglicher Grundlage entbehren.




Irrtumer und Änderungen vorbehalten
Detlef Wipperfürth
© 02/2017
Qulle: FM - DAS FUNKMAGAZIN