News Nachrichten über Salzgitter
News Nachrichten über Salzgitter

Stand: 03.04.2020


 
Niedersachsen STAND: 03.04.2020, (Salzgitter 64 Fälle , Todesfälle 2)

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 5.455 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 63 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte


Niedersachsen STAND: 02.04.2020, (Salzgitter 61 Fälle , Todesfälle 2)

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 5.059 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 63 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte


Niedersachsen STAND: 01.04.2020, (Salzgitter 58 Fälle , Todesfall 1)

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 4.717 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 47 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte


Niedersachsen STAND: 31.03.2020, (Salzgitter 53 Fälle , Todesfall 1)
 

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 4.348 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 43 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte


Niedersachsen STAND: 30.03.2020, (Salzgitter 50 Fälle , Todesfall 1)
 

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 4.026 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 33 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte


Niedersachsen STAND: 29.03.2020, (Salzgitter 45 Fälle , Todesfall 1)

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 3.786 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 27 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte


Niedersachsen STAND: 28.03.2020, (Salzgitter 45 Fälle , Todesfall 1)

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 3.483 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 21 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte
21 Menschen aus Niedersachsen sind am Coronavirus verstorben, zwölf davon in Wolfsburg sowie eine Person in Salzgitter.


Niedersachsen STAND: 27.03.2020, (Salzgitter 42 Fälle, Todesfall 1)

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 3.175 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 12 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte
19 Menschen aus Niedersachsen sind am Coronavirus verstorben, zehn davon in Wolfsburg sowie eine Person in Salzgitter.


Niedersachsen STAND: 26.03.2020, (Salzgitter 34 Fälle, Todesfall 1)

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 2.726 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 10 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte



Niedersachsen STAND: 25.03.2020, (Salzgitter 31 Fälle, Todesfall 1)

So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb von Niedersachsen: Aus allen Landkreisen, kreisfreien Städten und der Region Hannover wurden bislang insgesamt 2.313 bestätigte Fälle gemeldet. Es gab bereits 8 Todesfälle.
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA) / Gesundheitsbehörden der Kreise und Städte



23.03.2020 Was für Deutschland beschlossen wird und ab heute Montag gilt:

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.“



19.03.2020 Corona-Virus: Salzgitters Krankenhäuser suchen Freiwillige. Sie sollen medizinisch vorgebildet sein und in Notfällen helfen.

Seit heute ist erstmals in Salzgitter ein Corona-Patient auf der Intensivstation.

Bereits seit drei Wochen bereiten sich Krisenstäbe in den beiden Salzgitteraner Krankenhäusern auf das Corona-Virus vor. Die aktuellste Maßnahme am Helios-Klinikum in Lebenstedt, wo seit diesem Mittwoch erstmals in Salzgitter ein Corona-Patient intensiv-medizinisch behandelt wird, war das Aufstellen von zwei Zelten im Eingangsbereich. Unterdessen wurden Besucher des St. Elisabeth-Krankenhauses in Salzgitter-Bad am Dienstag und Mittwoch vor dem Eingang von einem Sicherheitsmann begrüßt.

Die beiden Zelte vor dem Lebenstedter Klinikum, die am Mittwochabend vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) aufgebaut wurden, sind ab sofort eine erste Anlaufstelle für mögliche Patienten. Medizinisch geschultes Personal, erläutert Dr. Sebastian Casu, klärt hier ab, ob das Klinikum die richtige Anlaufstelle ist oder doch etwa ein Hausarzt oder vielleicht auch das Gesundheitsamt.

Sollte sich hier ein Patient melden, der sich mit Corona infiziert haben könnte, wird dieser entsprechend in das Krankenhaus geleitet – eben ohne dabei durch den bekannten Eingangsbereich und möglicherweise durch das gesamte Klinikum zu laufen. Ganz klar handele es sich bei den Zelten aber nicht um eine Notaufnahme oder gar ein zusätzliches Angebot, macht der Chef der Intensiv- und Notfallmedizin unmissverständlich klar.

Coronavirus in der Region – hier finden Sie alle Informationen

Ein ungewohntes Bild bot sich derweil am Dienstag und Mittwoch vor dem Eingangsbereich des St. Elisabeth-Krankenhauses in Salzgitter-Bad. Besucher wurden hier von einem von in Schwarz gekleideten, sehr freundlichen Sicherheitsmann begrüßt. Er erklärte, warum es seit Dienstagfrüh nur noch eine sehr eingeschränkte Möglichkeit gibt, Krankenhausbesuche zu machen. Einige Bürger reagierten dabei auch ungehalten und mit Unverständnis. Insgesamt, sagt Krankenhaus-Geschäftsführer Lutz Blume, sei das Verständnis für die notwendigen Einschränkungen allerdings sehr groß. Dr. Dietmar Loitz, Chefarzt der Unfallchirurgie und der orthopädischen Chirurgie am Helios-Klinikum, sieht das ähnlich: „Man muss den Salzgitteranern für ihr umsichtiges Verhalten in den vergangen Wochen, insbesondere auch bei uns im Klinikum, ein Lob aussprechen.“

Der Krisenstab im Lebenstedter Klinikum sei in den vergangenen Wochen sehr konsequent vorgegangen, so Loitz. Zunächst habe es eine personelle und materielle Bestandsaufnahme gegeben. Planbare OPs sind wie am Elisabeth-Krankenhaus bis auf weiteres verschoben worden. Damit ausreichend medizinisches Gerät – wie etwa auch Überwachungsmonitore – zur Verfügung stehen, wenn eine größere Zahl an Corona-Erkrankten aufgenommen werden müsste. Aber auch, damit das Personal geschont wird und sich nicht ohne Not Überstunden aufbauen.

Ausreichend medizinisches Personal zu haben, ist einer der wichtigsten Schlüssel. Dr. Alice Börgel, Geschäftsführerin des Helios-Klinikums, erklärt die Zusammenhänge: „Wir können unsere intensivmedizinische Abteilung bei entsprechender Notwendigkeit ordentlich hochfahren. Baulich und technisch ist das kein Problem. Aber wir benötigen dann auch das Personal, das die Patienten versorgen kann.“ Dr. Wolfgang Wilmsmeyer, Leiter der Anästhesie und Intensivmedizin am Elisabeth-Krankenhaus, erläutert, dass sich im Fall der Fälle eine Pflegekraft kontinuierlich um einen Covid19-Patienten kümmern soll, bis es zum Schichtwechsel komme. Dass habe auch den Vorteil, dass nur ein Mund-Nasen-Schutz pro Mitarbeiter und Schicht verbraucht würde. Zwar dürfe eine entsprechende Maske nur vier Stunden lang verwendet werden, aber eine Pflegekraft sei während einer Schicht ja auch nicht permanent direkt bei dem Patienten, weshalb die Rechnung aufgehe.

Was die Ausstattung mit Schutzanzügen, Desinfektionsmitteln, Mund-Nasen-Schutz, Kitteln und Handschuhen angeht, sind beide Häuser derzeit nach eigenen Aussagen gut aufgestellt. Um den Nachschub kümmern sich, was die Häuser vor Ort derzeit auch sehr entlastet, jeweils die zentralen Einkaufsstellen. Aktuell sind keine Versorgungsengpässe zu befürchten.

Krankenhäuser hoffen auf Freiwillige
Für den Fall, dass sich das Corona-Virus wesentlich intensiver als bisher verbreiten sollte, hoffen beide Krankenhäuser auf Freiwillige, die über medizinisches Fachwissen verfügen. Das können beispielsweise medizinische Fachangestellte sein, die in Teilzeit beschäftigt sind und noch zeitliche Kapazitäten haben, oder auch pensionierte Ärzte oder Krankenschwestern.

Wer sich auf eine Liste für freiwillige Helfer setzen lassen möchte, soll sich ab sofort melden per E-Mail an: freiwilligendienst.salzgitter@helios-gesundheit.de oder an die folgende E-Mail-Adresse: kontakt@st-elisabeth-sz.de

Quelle: Salzgitter Zeitung


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Detlef Wipperfürth
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